Angebote

Wir bieten Beratung für Eltern und Kinder an. Es besteht die Möglichkeit allein, mit Erziehern, Freunden oder anderen Bezugspersonen in unsere Beratungsstelle zu kommen. Die Anonymität wird so lange gewährleistet, wie es gewünscht wird.

Wir bieten auch Beratung und Fortbildungen für LehrerInnen, ErzieherInnen und andere Fachkräfte im Umgang mit Kindern aus suchtbelasteten Familien.

Wir leisten Hilfe zur Erziehung nach §30 und §31 SGB VIII.

Für Eltern und Angehörige

Wir unterstützen Eltern und stellen ihnen eine Person zur Seite, um den Weg aus der Sucht zu planen und umzusetzen. Themen wie Suchtmittelreduktion oder auch Abstinenz können gemeinsam bearbeitet werden.

Aber auch das eigene Erziehungsverhalten:

Wie wirkt sich die eigene Abhängigkeitserkrankung auf die Erziehung aus?
Im Gespräch wird geklärt, wie trotz der Sucht die Kinder nicht aus dem Blick geraten.

Auch abhängige Eltern wollen gute Eltern sein.

Konzept der Erziehungsbeistandschaft (§30)

Die Erziehungsbeistandschaft ist ein Hilfsangebot im Lebensumfeld der Hilfesuchenden und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die noch bei ihren Eltern Leben und durch eine Alkohol- bzw. Suchtproblematik der Eltern beeinflusst werden, insbesondere wenn diese keine Krankheitseinsicht zeigen und an ihrer persönlichen Situation nichts ändern wollen. Ziel ist die Begleitung und Förderung der Entwicklung und der Verselbständigung unter Einbezug des sozialen Umfelds. Der familiäre Bezug soll dabei erhalten werden, und fließt in die Betreuung mit ein.

Auch nach einer erfolgreichen Therapie der Eltern ist der Genesungsprozess noch lange nicht abgeschlossen. Im alltäglichen Zusammenleben stellen sich die Probleme erneut, und die Betroffen müssen lernen ihren Lebensalltag neu zu gestalten. Dabei müssen neue Verhaltensmuster verinnerlicht und die Einsicht in eine dauerhafte Abstinenz gewonnen werden.

Die Kinder und Jugendlichen sollen ihren Resilienzen entsprechend gefördert und gestärkt werden. Dabei sollen sie lernen ihre eigene Situation zu erkennen und mit ihr umzugehen.

Im Kontakt mit Schulen und angrenzenden Institutionen wird ein soziales Netz entwickelt, in dem den Kindern ein gesundes Aufwachsen ermöglicht wird.

Es ist bekannt, dass die Schwere der Schäden, die durch die Suchterkrankung der Eltern entstehen, vom Stadium der Suchterkrankung und dem Alter der Kinder abhängt. Vereinfacht gesagt, je weiter fortgeschritten die Erkrankung, und je jünger das Kind, desto schwerer sind die Folgen. Deshalb wenden wir uns mit unserem Projekt „Hilfe für Kinder von alkoholkranken Eltern“ nicht nur an die Kinder und Jugendlichen, deren Eltern sich bereits in suchttherapeutischer Behandlung befinden, sondern die noch unter einer bestehenden Alkoholproblematik oder -erkrankung ihrer Eltern leiden. Unabhängig davon, ob ihre Mütter oder Väter Krankheitseinsicht oder gar den Wunsch mit dem Trinken aufzuhören haben oder nicht.

Konzept der Sozialpädagogischen Familienhilfe (§31)

Die Sozialpädagogische Familienhilfe ist ein Hilfsangebot im Lebensumfeld der Hilfesuchenden. Das heisst konkret, den Vater und/oder die Mutter zur Inanspruchnahme von Hilfen für ihre Suchtproblematik und/oder Co-Abhängigkeit zu motivieren. Dabei stehen wir in engem Kontakt mit stationären und ambulanten Suchthilfeeinrichtungen.
Nach Möglichkeit sollten die Kinder altersgemäß an dem Prozess beteiligt werden.
Im weiteren bedeutet dies aber auch, die Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und das Kindeswohl zu sichern.
Auch nach einer erfolgreichen Therapie ist der Genesungsprozess des suchtkranken Elternteiles noch lange nicht abgeschlossen. Im alltäglichen Zusammenleben, stellen sich die Probleme erneut, und die Betroffen müssen lernen ihren Lebensalltag neu zu gestalten. Dabei müssen neue Verhaltensmuster verinnerlicht und die Einsicht in eine dauerhafte Abstinenz gewonnen werden. Ebenso ist es uns wichtig, dass weiter am Krankheitsbild gearbeitet wird. Dies kann durch Teilnahme an Selbsthilfegruppen o.ä. erreicht werden.

Such(t)- und Wendepunkt e.V. begleitet die Familien und thematisiert frühzeitig auftretende Konflikte. Die Kinder und Jugendlichen bekommen eigene Ansprechpartner zur Seite gestellt. Die Erwachsenenarbeit und die Belange der Kinder werden so nicht nur thematisch, sondern auch personell getrennt. So werden die Bedürfnisse der Kinder in den Fokus gerückt. Gerade in suchtbelasteten Familien zieht das Thema der Abhängigkeit oft alle Aufmerksamkeit auf sich.

Die Kinder und Jugendlichen sollen ihren Potentialen entsprechend gefördert und gestärkt werden. Dabei sollen sie lernen ihre eigene Situation zu erkennen, um mit ihr umgehen zu können. Im Kontakt mit Schulen und angrenzenden Institutionen wird ein soziales Netz entwickelt, in dem den Kindern ein gesundes Aufwachsen ermöglicht wird.

Ebenso bieten wir alltagsorientierte Unterstützung bei der Bewältigung von belastenden Lebenssituationen an. Dabei stehen Unterstützungsangebote mit dem Ziel, die Selbsthilfepotentiale in der Familie zu aktivieren, im Vordergrund.

Suchtberatung / Alkohol

In diesem Bereich arbeiten wir eng mit anderen Insitutionen der Suchthilfe zusammen.
Wir beraten gern, welche weiteren Schritte sinnvoll wären, sinnvoll für die Eltern aber auch sinnvoll und angezeigt für die Kinder.

MUT! - Kurs

Schon der Kurstitel weist daraufhin, worum es sich bei diesem Erziehungskurs inhaltlich handelt: den Mut zu haben, die Realität wahrzunehmen, Neues auszuprobieren, sich anderen zu öffnen und das eigene Kind zu ermutigen.
Der Kurs richtet sich an suchtgefährdete und suchtkranke Mütter von legalen/illegalen Drogen. Auch co-Abhängige, essgestörte und spielsüchtige Mütter können teilnehmen. Ziel ist, das Erziehungsverhalten zu reflektieren, vor dem Hintergrund eigener problematischer Kindheitserfahrungen, schwieriger Lebensgeschichte und fehlender Erziehungsvorbilder. Die Mütter lernen, sich mit dem direkten und indirekten Einfluss ihrer Suchterkrankung auf ihr Kind auseinanderzusetzen.

MUT! vermittelt Informationen über das Spektrum elterlicher Aufgaben für das emotionale und physische Woh ldes Kindes. Es gibt konkrete Erziehungstipps zur Grenzziehung und Konfliktlösung durch gezielte praktische Übungen. Die Wichtigkeit der Öffnung im Sozialraum wird thematisiert. Einblicke in kindliche Entwicklungsphasen werden dargestellt. Fragen zum Thema Kindeswohl werden schwerpunktmäßig bearbeitet.

Anschauliches Material und kreative Methoden tragen dazu bei, dass die Inhalte lebendig und lebensnah vermittelt werden. Die zielorientierten Kursinhalte werden durch kreative Arbeiten und Rollenspiele lebendig vermittelt. Humor und Spaß sind dabei wichtige Elemente.

Der Kurs ist kostenfrei. Ein leckeres Frühstück wird bei jedem Treffen angeboten.
Der Kurs findet statt, wenn mindestens fünf Anmeldungen vorliegen.

(Selbst-)Hilfe für Erwachsene Kinder suchtkranker Eltern

Viele Erwachsene erkennen erst spät den Zusammenhang zwischen eigenen psychischen und physischen Problemen und ihrem Aufwachsen in einer suchtkranken Familie. Die Auswirkungen der in der Kindheit gesammelten Erfahrungen zeigen sich im Erwachsenenalter in ähnlichen Charakterzügen und Verhaltensweisen. Dazu zählen unter anderemwenig Selbstachtung und -vertrauen, ein unangemessenes Verantwortungsbewusstsein, Minderwertigkeitsgefühle sowie diffuse Ängste, depressive Verstimmungen oder Neigung zu Aggressionen. Allen gemeinsam ist das Gefühl, anders zu sein als andere Menschen.

Ein Mal im Monat bieten wir betroffenen Erwachsenen die Möglichkeit, sich zu diesem Thema zu informieren und in lockerer und gemütlicher Athmosphäre Erfahrungen vertrauensvoll auszutauschen.

Jeden 3. Donnerstag im Monat von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Koppel 55. Eine Anmeldung unter 040 / 244 24 180 oder per Mail unter eks-hh@gmx.de ist erwünscht, aber auch eine spontane Teilnahme ist möglich. Die Treffen sind grundsätzlich offen für Neue!.

Familienberatung

In Einzelfällen führen wir auch Familienberatungen durch. Sucht wirkt sich immer auch auf das Familiensystem aus, sodass ein offenes gemeinsames Gespräch zur Klärung von Bedürfnissen und Wünschen genutzt werden kann.

Für Kinder

In unseren Räumen finden auch Einzelberatungen für Kinder statt.

Für erwachsene Kinder suchtkranker Eltern gibt es darüber hinaus ein Mal im Monat eine Selbsthilfegruppe.

Beratung

Wir bieten Einzelberatung auch für Kinder an. Es besteht die Möglichkeit allein, mit Erziehern, Freunden oder anderen Bezugspersonen in unsere Beratungsstelle in der Koppel 55 zu kommen. Die Anonymität wird so lange gewährleistet, wie es gewünscht wird.

Wochenenden

In Bearbeitung......

Ferienprogramm

In Bearbeitung......

Für Fachkräfte

Fachkräfte können sich bei uns weiterbilden und bekommen Informationen zu allen relevanten Themen rund um Alkohol, Sucht und Kinder von alkoholkranken Eltern.

Fachinformation

Wir bieten Fortbildungen an für FachkollegInnen, wie z.B. LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen, PädagogInnen etc.

Gern können Sie zu uns kommen, wir kommen aber auch gern zu Ihnen.
Sprechen Sie uns an!

Suchtprävention

In Bearbeitung......

Beratung

Sie haben Kontakt zu einem Kind oder Jugendlichen, und wissen nicht mehr wie es weitergehen soll? Immer wieder berichtet das Kind / der Jugendliche von Angehörigen, die zum wiederholten Male volltrunken zu Hause erscheinen oder gar nicht mehr nach Hause kommen, wenn sie getrunken haben?

Wir beraten Sie gerne allein oder gemeinsam mit dem betroffenen Kind/Jugendlichen.

Das Nottelefon

Text in Bearbeitung......